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Pressemitteilung

Weltweiter Kampf gegen die Agrogentechnik

Landtagskandidatin Christiane Lüst stellt im Schloss Fußberg ihr Buch der Öffentlichkeit vor

v.l. Christiane Lüst, Bgmin. Brigitte Servatius

Die Gautinger Gen-Aktivistin Christiane Lüst hat am gestrigen Sonntag abend im  Schwanthaler Saal des Gautinger Schloß Fußberg ihr erstes geschriebenes Buch über ihre Arbeit bei den Vereinten Nationen im Kampf gegen die Agrogentechnik und deren Folgen weltweit  der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Gautinger Bürgermeisterin Brigitte Servatius sprach ein Grußwort und die Einleitung.

Nach vielen Anfragen zu Lüsts  Arbeit über Gennahrungsmittel und Agrogentechnik vor dem UN- Menschenrechtsausschuss ist das Buch dazu jetzt in deutscher Sprache fertig. Die englische und spanische Fassung für die Arbeit in Süd- und Mittelamerika, sowie in Nordamerika, Asien und Afrika sind noch in der Übersetzung.

“Regierungen, die gentechnisch veränderte Nahrungsmittel zulassen, verletzen die Menschenrechte” – Agrogentechnik vor dem Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte.  Mit der Aufforderung der UN an die Bundesregierung Deutschland  2011 nach Gesundheitsschutz und Gensojaimportstop war Lüst bereits mehrfach ins Aigner-Ministerium zum Gespräch gebeten worden über die ersten Schritte einer Umsetzung.  Die Buch-Auflage liegt bei 1000 Stück.

Eine spanische und englische Fassung ist gerade in der Übersetzung und  in Kürze auch als E-Book verfügbar. Notwendig wurde das Buch aufgrund vieler Anfragen zu den Auflagen, die Christiane Lüst mittlerweile gemeinsam mit vielen NGOs in den Ländern vor Ort  bei der UNO gegen die Regierungen erwirkt hat. Die NGOs weltweit, Menschenrechtsgruppen - oder auch das Menschenrechtstribunal ganz aktuell jetzt in Mexiko – können und sollen das für ihre Arbeit nutzen.

“Den internationalen Pakt haben über 140 Länder weltweit ratifiziert. Das beinhaltet auch die Einhaltung des Rechts auf Nahrung und damit  auf ressourcenschonende nachhaltige Produktion, auf Schutz des Zugangs zum alten Saatgut für Nachbau durch die Bauern und vor Konzernen, u. v. m.” faßt Lüst kurz ihre Botschaft zusammen.

“Jeder von uns kann  darüberhinaus selbst etwas beitragen zu einer Veränderung, um diese schrecklichen Folgen des Gen-Anbaus für die Menschen in den Erzeugerländern umgehend abzustellen: Angefangen vom Einkaufsboykott von allem, was mit tierischen Produkten hergestellt wurde, die nicht genfrei  oder bio gekennzeichnet sind bis hin zum Saatguteinkauf, dessen Produzenten mittlerweile weitestgehend auch schon von Monsanto aufgekauft wurden” so Lüst.

Christiane Lüst arbeitet aktuell gerade an einem Bericht gegen Österreich, der im November vor dem UN-Menschenrechtsausschuss verhandelt wird.

Zwei Exemplare überreichte Christiane Lüst  zum Abschluß an Bürgermeisterin Servatius – eines für sie persönlich als Dank und eines für die Gautinger Gemeindebücherei zum Einsehen und Ausleihen.

Für jedes verkaufte Buch gehen darüberhinaus  2 Euro in die Arbeit der Aktion GEN-Klage, um weitere  Zulassungen von Gennahrungsmitteln auf EU-Ebene juristisch zu stoppen.

Christiane Lüst kommt auch zur Buchvorstellung und zu  Lesungen in Buchhandlungen etc. persönlich vorbei.

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