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Pressemitteilung zum gemeinsamen Wahlvorschlag der ÖDP und Parteifreien

ÖDP erfüllt alle Voraussetzungen - Ökologischer Aufschwung und Zuwachs
Die Ökologische Partei Deutschland (ÖDP) gehört nicht zu den „großen" Parteien. Allerdings mit dem
sensationellen Erfolg, des auf ihre Initiative zurückgehenden Volksbegehrens „Rettet die Bienen - für
Artenschutz und Naturschönheit“, sowie davor dem Durchsetzen des Nichtraucherschutzes, hat sie
eindrucksvoll gezeigt, dass sie durchaus Großes bewirken kann. So verwundert es auch nicht, dass die
Zahl der Partei-Mitglieder und -Unterstützer stetig wächst.
Der kleine Reißnagel, der den dicken Hintern des bayerischen Löwen in Schwung bringt, wie auf
einem früheren ÖDP-Wahlplakat dargestellt, spiegelt die Symbolik, deutlich wider. Im aktuell
startenden Wahlkampf zur Kommunalwahl wurde der Reißnagel folgerichtig durch einen
Bienenstachel ersetzt.
Mit dieser Energie möchte der Starnberger Kreisverband der ÖDP gemeinsam mit den Parteifreien
nach der Kreistagswahl am 15. März sein erfolgreiches Engagement für das Gemeinwohl und den
Erhalt der Grundlage hierfür, der Natur, auf kommunaler Ebene fortsetzen. Die formalen
Voraussetzungen haben die Ökodemokraten bereits erfüllt: Alle notwendigen Unterlagen sind im
Wahlamt rechtzeitig eingegangen und mängelfrei geprüft worden. Zuvor wurde bereits am 7. Januar
erfolgreich die gemeinsame Aufstellungsversammlung mit reger Beteiligung von immerhin 23
Stimmberechtigten abgehalten. Dieser starke Zulauf, auch bei den Parteimitgliedszahlen, überrascht
nicht, liegen doch spätestens seit Beginn der Schüler-Freitagsdemonstrationen umweltpolitische
Aktivitäten voll im Trend. Am 16. Dezember 2019 beispielsweise folgten 25 Interessierte der
Einladung des ÖDP-Kreisverbands zu einem Vortragsabend zum Thema Mobilfunk und der Zukunft
unserer Welt mit Thomas Prudlo (Stadtvorsitzender der ÖDP-München).
Stellten sich zur Kreistagswahl 2014 noch 25 Kandidaten zur Wahl, ist die Liste sechs Jahre später auf
immerhin ansehnliche 39 angewachsen. Bis auf wenige Ausnahmen ist die Liste, der dieses Jahr die
Nr. 7 zugeteilt wird, mit insgesamt 18 Frauen abwechselnd weiblich, männlich nahezu ausgeglichen
gereiht. Die Spitzenkandidatin Caroline Krug (60) ist ein bekanntes Gesicht in Tutzing und Umgebung.
Ihr Ehemann, Rudolf Krug, war seinerzeit im Landkreis der erste Bürgermeister der ÖDP und hat das
schier unmögliche vollbracht, ihren damals völlig zerrüttenden Gemeinderat in kürzester Zeit wieder
zu einen und zu überraschender Handlungsfähigkeit zurückzuführen. Über viele Jahre hat die Mutter
von drei erwachsenen Töchtern ihren 2017 verstorbenen Rudi, der für die ÖDP auch
Kreistagsabgeordneter war, in allen Angelegenheiten begleitet. Gut vernetzt will sie nun die
Nachfolge von Margarete Blunck im Kreisrat antreten. Margarete Blunck macht den Platz aus
persönlichen Gründen frei und hat sich vor allem einen Namen für ihr Engagement in sozialen
Themen und ihre konstruktive, weit über Parteigrenzen hinaus geschätzte, verbindende Art,
erarbeitet. Caroline Krug tritt an, dieses Erbe mit vielfältiger praktischer Erfahrung im sozialen
Bereich, Empathie und Leidenschaft fortzusetzen. Der zweite aktuell amtierende Kreisrat von der
ÖDP, Ulrich Kratzer (59) aus Tutzing, hingegen tritt erneut an: auf Platz 5 der Aufstellungsliste der
ÖDP für 2020. Er zählt mit 25 Jahren ÖDP-Zugehörigkeit und frühem Anti-Atomkraft-Einsatz zu den
Urgesteinen der Landkreis-ÖDP. Aber der Reihe nach:
An zweiter Stelle kandidiert Stefan Kapust (56) aus Starnberg. Sein Thema ist der neue
Mobilfunkstandard 5G und die „smart city", die damit einhergeht. Hierzu hatte er bereits im Oktober
2019 den Vortrag von Prof. Dr. Klaus Buchner (MdEuP für die ÖDP) in Starnberg moderiert und
organisiert. Da die Auswirkungen auf unser soziales und ökologisches Leben, unterstützt durch
zahlreiche wissenschaftliche Bedenken, überhaupt noch nicht absehbar sind, fordert die ÖDP als
bisher einzige Partei ein Moratorium. Diese Forderung eines Aufschubs folgt verfassungsrechtlich
dem Vorsorgeprinzip, nach dem der Staat verpflichtet ist, seine Bürger vor ungeklärten Folgen z.B.
neuer Mobilfunktechnik zu schützen. Hierfür setzt sich Stefan Kapust ein.

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